Ralf Meister, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Foto: Jens Schulze, Hannover

Ralf Meister, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Foto: Jens Schulze, Hannover

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister gehört ab sofort dem Kuratorium des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim an. Dies hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in seiner Sitzung am 22. April 2016 in Brüssel einstimmig beschlossen. Landesbischof Meister ist neben Dr. Thies Gundlach, Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD, einer von zwei EKD-Vertretern in diesem Gremium. Dem Kuratorium gehören die am Konfessionskundlichen Institut beteiligten Kooperationspartner an.

Ralf Meister ist 1962 in Hamburg geboren und seit 26. März 2011 Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Er war zuvor drei Jahre Generalsuperintendent in Berlin und sieben Jahre Propst in Lübeck. Bis 1996 war Meister in der Arbeitsstelle „Kirche und Stadt“ am Seminar für Praktische Theologie an der Universität Hamburg tätig. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Veröffentlichungen zu religions- und stadtsoziologischen Fragestellungen. Seit 2012 ist er Vorsitzender des Rates der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Meister war Autor von Morgenandachten im NDR und im Deutschlandfunk und über sechs Jahre Sprecher beim „Wort zum Sonntag“ in der ARD. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Das Kuratorium ist für die inhaltliche Ausrichtung und Zielsetzung der Arbeit des Konfessionskundlichen Instituts maßgeblich verantwortlich. Stellvertretende Vorsitzende ist Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, die Präsidentin des Evangelischen Bundes. Weitere Mitglieder im Kuratorium sind die Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf,(Darmstadt, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau), Studienleiter Matthias Ullrich (Marburg, Evangelischer Bund), Prof. Dr. Peter Gemeinhardt (Göttingen, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats), OKR Manfred Sutter (Speyer, Evangelische Kirche der Pfalz) und Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele (Schwetzingen, Evangelische Landeskirche in Baden). Meister folgt Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber nach, der bis zu seinem Tod im vorigen Jahr Vorsitzender war.

Der 1886 gegründete Evangelische Bund ist das Konfessionskundliche und Ökumenische Arbeitswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Seit 1947 unterhält er das Konfessionskundliche Institut Bensheim. Dem Evangelischen Bund gehören mehr als 3.000 Einzelpersonen und Kirchengemeinden an.

Ksenija Auksutat