Im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Lima-Erklärung „Taufe, Eucharistie und Amt – Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen“ ist die wechselseitige Anerkennung der Taufe, die elf Kirchen am 29. April 2007 im Dom zu Magdeburg im Rahmen eines Gottesdienstes feierlich unterzeichnet haben, ein wichtiger ökumenischer Schritt. Mehr lesen: MD_2007-3_Leitartikel_Taufanerkennung

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Nach reformatorischem Verständnis gehören Eheschließung und Ehe in das weltliche Handeln Gottes. Auch die weltliche Existenz der Menschen mit ihren Ordnungen und erhaltenden Hand Gottes. Die Ehe gehört insofern zur Schöpfungsordnung, nicht zur Erlösungsordnung. Sie ist kein Gnadenmittel. Von der Versöhnung her fällt aber ein Hoffnungslicht auf die noch immer der Erlösung her werden die Orientierungen im Vorletzten, zu deren schönsten Gestalten die auf Dauer und Verlässlichkeit ausgerichtete, von Vertrauen geprägte Liebe zweier Partner zählt, konstituiert und korrigiert.

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Die Alt-Katholische Kirche entstand in den deutschsprachigen Ländern im Anschluss an das Erste Vatikanische Konzil (1869/70). Nicht nur die damaligen Hauptkritikpunkte des Jurisdiktionsprimats und der Unfehlbarkeit des Papstes trennen die Mitglieder dieser Kirche von der römisch-katholischen Kirche, auch die Mitbestimmungsrechte der Laien, die Frauenordination, der Verzicht auf den Zwangszölibat der Priester und die sehr weitgehende ökumenische Anschlussfähigkeit zu den…

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