Im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Lima-Erklärung „Taufe, Eucharistie und Amt – Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen“ ist die wechselseitige Anerkennung der Taufe, die elf Kirchen am 29. April 2007 im Dom zu Magdeburg im Rahmen eines Gottesdienstes feierlich unterzeichnet haben, ein wichtiger ökumenischer Schritt. Mehr lesen: MD_2007-3_Leitartikel_Taufanerkennung

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Leider ist es auch nach der Beobachtung ökumenischer Fachleute unübersehbar, dass sich „neue konfessionalistische und nationalistische Tendenzen in allen Religionen und Regionen“, breit machen. Deshalb ist es umso wichtiger, „dass wir uns daran erinnern, dass wir zur Einheit berufen sind“. Sie kennen alle die einschlägigen Texte, die Bilder und Metaphern über die Einheit der Glieder am Leib Christi, die durch einen Herrn, eine Taufe und einen Glauben verbunden sind, und das Gebet Jesu für diese Einheit im Neuen Testament (1. Korinther 12, Epheser 4, 1-5, Johannes 17, 20 f. u.a.). Die urchristlichen Gemeinden verstanden sich als eine Art Netzwerk in gegenseitiger Pflicht zur Unterstützung. Es gab kein uniformes Kirchen- und Amtsverständnis. Heute ist das ganz anders.

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„Healing of Memories“ (HoM) wurde erstmalig als seelsorgerlich-therapeutisches Verfahren in der Täter-Opfer-Arbeit zur Aufarbeitung von persönlichen Verletzungen in Südafrika in Anwendung gebracht. Es fand in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre Eingang in Europa im Zusammenhang mit Aufarbeitungsprozessen in Nordirland. 2004 beschlossen die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) das gemeinsame Projekt „Healing of Memories – Brücke zwischen Kirchen, Kulturen und Religionen in Südosteuropa“.

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Mit der Krönung Iwans VI. 1547 begann die knapp 400jährige Epoche des russischen Zarentums, dessen außenpolitische Rolle stets zwischen der Anbindung und der Distanzierung zu den europäischen Mächten schwankte. Durch die enge Verbindung der Staatsmacht mit der ROK wirkte sich das unmittelbar auf die Kirche aus.

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Am 22. Oktober 1991 wurde der damalige Metropolit von Chaldcedon, Bartholomaios Archondonis, zum Nachfolger des verstorbenen Ökumenischen Patriarchen Dimitrios I. gewählt. Seit seiner Amtseinführung am 2. November 1991 amtiert er als Bartholomaios I. „Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom und Ökumenischer Patriarch“ wie sein voller Titel lautet. Als Ökumenischer Patriarch ist er Ehrenoberhaupt von mehr als 300 Millionen orthodoxen Christen. Er gilt als weithin anerkannter Theologe, als reformorientierter Vertreter der Orthodoxie, der sich insbesondere im interreligiösen Dialog, in der Ökumene sowie in der Ökologie engagiert, was ihm den Ehrennahmen des „Grünen Patriarchen” eingebracht hat.

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Im Referat Orthodoxie im Konfessionskundlichen Institut wird die kirchliche Lage in (Süd-)Osteuropa, Russland, Nordafrika und im Nahen Osten beobachtet, erforscht und aus evangelischer Sicht bewertet. Im Fokus stehen vorrangig die Orthodoxie (deren lokales Beobachtungsfeld die orthodoxen Gemeinden in Deutschland und Nordamerika umfasst), aber auch evangelische – speziell die lutherischen – Kirchen in den genannten Gebieten.  …

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