Zum 50. Jubiläum der evangelischen Kirchengemeinschaft in Europa, der sogenannten Leuenberger Konkordie, trafen sich auf Einladung des Evangelischen Bundes am vergangenen Wochenende in Ulm ökumenisch Interessierte, um die gegenwärtige Lage der Ökumene zu diskutieren. Zur Debatte stand dabei auch die Frage, wie und ob sich Kirchen gegenseitig als Kirchen anerkennen. Dr. h.c. Christian Schad, Präsident des Evangelischen Bundes und Kirchenpräsident i.R., sprach im Anschluss von gegenseitigen „konfessionellen Annäherungen“.

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  Durch die Corona-Pandemie war es über Monate im Wolfgang-Sucker-Haus in Bensheim sehr ruhig. Nun hat zum ersten Mal wieder ein präsentisches Treffen stattgefunden: Am 5. Juli 2021 kamen die sechs Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle der GEKE (Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa) mit Sitz in Wien unter Leitung des Generalsekretärs der GEKE, Dr. Mario Fischer, ins…

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‚Menschenrechte kennen keine Grenzen‘ – hieß es in einem Gemeinsamen Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche im Mai 2020. „Sie gelten auch für Flüchtlinge und Schutzsuchende in Europa, an dessen Rändern und vor den Toren unseres Kontinents“, erklärten der Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.
Nicht immer und nicht überall herrscht solch eine ökumenische Einigkeit in der Bewertung der Menschenrechte. Deshalb widmete sich die vom Konfessionskundlichen Institut organisierte 65. Europäische Tagung für Konfessionskunde am 19. und 20. Februar 2021 den Menschenrechten in historischer und systematischer Perspektive und fragte danach, in welchen Nuancen sich die einzelnen konfessionellen Wahrnehmungen unterscheiden.

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