Junges Forum Freikirchen, 8.-10.9.2022, Ewersbach und online: “Zwischen Tradition und Innovation. Freikirchliche Gottesdienstverständnisse im Gespräch”

Europäische Tagung für Konfessionskunde, “50 Jahre Leuenberger Konkordie”, KI Bensheim, 17./18. Februar 2023

Grundkurs Konfessionskunde II, Kloster Neustadt, 6.-10. März 2023

Junges Forum Anglikanismus, KI Bensheim, 23.-25. Juni 2023

Junges Forum Orthodoxie, Kloster Warburg, 7.-9. Juli 2023

 

In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern: 

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bund Bayern, dem Evangelischer Bund Österreich, dem International Office der Theologischen Fakultät der Karls-Universität in Prag, der Studierendengemeinde der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in Prag:

Czech-Austrian-German Student Conference “War in Peaceful Times: Church Positions – Christian Perspectives“, 25.-27. November 2022, Bayreuth

 

 

Tagung im Konfessionskundlichen Institut Bensheim 2019, Foto: Regina Trabold

Das Konfessionskundliche Institut (KI) fördert in vielfältiger Weise den Austausch zwischen akademischer Theologie und kirchlicher Praxis und bietet dazu regelmäßig Veranstaltungen an. Einen Schwerpunkt bildet die seit über 60 Jahren etablierte Europäische Tagung für Konfessionskunde in Europa, die an Theolog*innen aus dem akademischen Kontext, Ökumenebeauftragte der Kirchen sowie Fachpersonen aus verwandten Disziplinen, Instituten und ökumenischen Fachstellen adressiert ist.

Ein weiteres zentrales Veranstaltungsformat bilden Fachgespräche von Expert*innen aus dem akademischen und kirchlichen Kontext, die in Bensheim über ökumenische Fragen debattieren, die konfessionsübergreifend relevant sind. Ziel dieser Fachgespräche ist es, Vertreter*innen unterschiedlicher Fachdisziplinen, theologischer Positionen und Konfessionen zusammenzuführen, um Themen im Sinne einer konstruktiven Differenzpflege multiperspektivisch zu diskutieren.

Das Institut beteiligt sich auch an der Aufgabe, Diskussionen über ökumenische Themen und Fragen auf der Ebene der Kirchengemeinden anzuregen, zu pflegen und zu fördern.

Dazu gehören u.a. Seminare und Studientage, die entweder vom KI oder von Kooperationspartnern organisiert werden. Seit 2021 werden nicht wenige dieser Veranstaltungen online oder hybrid durchgeführt.

Um durch Multiplikatoren noch weiter in die Breite wirken zu können, bietet das KI seit vielen Jahren Fortbildungskurse für konfessionskundlich interessierte Personen an. Im Zentrum steht das Bildungsangebot für Ökumene-Referent*innen in Landeskirchen und kirchlichen Bünden, Pfarrer*innen in ökumenischen Profilstellen und landeskirchlichen Beauftragungen für die Ökumene sowie Theolog*innen in ökumenischen Einrichtungen. Für alle Interessierten veranstaltet das KI eine Serie von Grund- und Aufbaukursen, die zum Erwerb eines Zertifikates “Berater*in für Konfessionskunde” führen. Ziel der Weiterbildung ist es, ein bundesweites Netzwerk von Multiplikator*innen zu schaffen, die Vorträge, Workshops und Informationsveranstaltungen zu konfessionskundlichen und ökumenischen Themen in Gemeinden durchführen.

Das Institut möchte aber auch speziell junge Menschen mit konfessionskundlichen Fragen vertraut machen und für die Ökumene interessieren. Dafür gibt es drei “Junge Foren”:

Das Junge Forum Orthodoxie, zu dem die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Kooperation mit dem Konfessionkundlichen Institut regelmäßig einlädt, bietet Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen eine Plattform für den fachlichen Diskurs zu Themen der Ostkirchenkunde.

Seit 2020 gibt es zusätzlich ein Junges Forum Freikirchen, das Studierenden aus den evangelischen Landeskirchen wie den evangelischen Freikirchen und weiteren Konfessionen einen Raum zum wissenschaftlichen Austausch und gegenseitigen Kennenlernen der unterschiedlichen Traditionen gibt.

Zum Jungen Forum Anglikanismus, das im Mai 2021 erstmals stattgefunden hat, sind junge Theolog*innen, Religionswissenschafter*innen etc. eingeladen, die ein besonderes Interesse an anglikanischen/episkopalen Kirchen haben.

Ansprechpartnerin

Pfrin. Dr. Dagmar Heller
Wissenschaftliche Referentin für Orthodoxie und Leitung

Telefon

06251.8433.19