„Ich hab’ es öfter rühmen hören, ein Pfarrer könnt’ einen Komödianten lehren“, erklärt Famulus Wagner im „Faust“ (I,5). Goethes spöttisch implizierte Frage, welche Fertigkeiten ein Pfarrer eigentlich gut beherrschen müsse, ist durchaus berechtigt. Wer lehrt die angehenden Pfarrer, Prediger und Priester – und in vielen Kirchen heute auch die Pastorinnen? Was, wo und wie lange lernen sie ihren Beruf? Wie wird mit der Spannung zwischen Profession und Beruf umgegangen?

Unter anderem um diese Fragen dreht sich die neueste Ausgabe des Materialdiensts des Konfessionskundlichen Instituts (MdKI). Sie nimmt die Situation in mehreren deutschen Freikirchen, der Kirche von England, der United Reformed Church, der römisch-katholischen Kirche, der Pfingstbewegung und der Orthodoxie in den Blick. Einen Überblick über die Inhalte bietet das frei zugängliche Editorial von Kai Funkschmidt, das auch für Nicht-Abonnenten frei zugänglich ist. Soviel sei hier verraten: Schauspielerei gehört nirgends zur theologischen Ausbildung.

Die aktuelle Ausgabe ist für Abonnenten ab sofort hier digital einsehbar. Die gedruckte Ausgabe wird am 15.12. verschickt werden und sollte rechtzeitig zu den Festtagen eintreffen.

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Dr. Kai Funkschmidt
Wissenschaftlicher Referent für Anglikanismus und Weltökumene

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