Die Dynamik der Ökumene liegt im Evangelium Jesu Christi. Wo Nachfolge Jesu Christi ernst genommen wird, wird auch das Ärgernis der Trennung unter seinen Nachfolgern ernst genommen. Das betrifft den einzelnen Christen wie auch die christlichen Kirchen und Gemeinschaften insgesamt.
Nun wird seit Jahren über Ermüdungserscheinungen im ökumenischen Miteinander geklagt. Entsprechende Symptome sind zweifellos vorhanden, betreffen aber vor allem die „alten“ Kirchen. Dabei wird oft nicht zur Kenntnis genommen, dass der ökumenische Gedanke gleichsam am linken Rand der „Konfessionskirchen“ unter verschiedenartigen Bedingungen neu an Dynamik gewonnen hat oder gewinnt.
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