Im September 2026 veranstaltet die Anglican-Lutheran Society (ALS) erstmals seit vielen Jahren ihre zweijährliche internationale Tagung in Deutschland. Die ökumenische Gruppe wurde 1984 in
England von einem amerikanischen Lutheraner und einem britischen Anglikaner gegründet, um das ökumenische Miteinander ihrer Kirchen zu fördern. 42 Jahre später umfasst die ALS Christen vor allem aus den USA, Großbritannien, Skandinavien und Deutschland. Zahlreiche ökumenische Vereinbarungen (Meißen 1991, Porvoo 1992, Paris 2023, Augsburg 2023 u.v.a.m.) haben in diesen Jahrzehnten weitreichende ökumenische Annäherungen bis zur vollen Kirchengemeinschaft zwischen lutherischen und anglikanischen Kirchen in Europa und in den USA erreicht.
Die diesjährige Tagung findet vom 11. bis 15. September mit dem Thema „A Changing Church in an Age of Migration“ in Hamburg statt. Sie wird sich mit der Rolle befassen, die die anglikanischen und lutherischen Kirchen bei der Gestaltung und dem Dienst an der Kultur unserer Länder übernehmen. Wie begegnen die Kirchen den Veränderungen in einer Welt voller Migration? Welche Bedeutung haben nationale und sprachliche Identitäten für die Gemeinden und für Christen, die ihre Heimat verlassen und sich an anderen Orten niederlassen? Welche Erfahrungen haben die beiden weltweit vertretenen Konfessionen mit Migration und dem Zusammenleben der Verschiedenen?
Der Tagungsort Hamburg hat dabei eine besondere Bedeutung, da die Stadt seit Jahrhunderten ein Zentrum des internationalen Handels, der interkonfessionellen Begegnung und der Migrationsbewegungen ist.
Tagungsstätte der Konferenz ist das katholische St.-Ansgar-Haus in der Hamburger Altstadt.
Tagungssprache ist Englisch.
Das vollständige Programm und Anmeldemöglichkeiten inden Sie hier.
