Ein Besuch bei der Jesus-Bruderschaft Gnadenthal im oberhessischen Hünfelden stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens des Kollegiums des Konfessionskundlichen Instituts mit Benediktinermönchen der Abtei Niederaltaich am 18. und 19. Mai in Bensheim. Die Teilnehmer aus Niederaltaich waren Abt Dr. Marianus Bieber OSB, Pater Johannes Hauck OSB und Frater Benedikt Haiduk OSB.

Teilnehmer aus Bensheim und Niederaltaich in der Kirche in Gnadenthal. Foto: privat

Der Besuch bei der Jesus-Bruderschaft Gnadenthal am 18. Mai zeigte eindrucksvoll Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede zwischen einer katholischen Abtei und einer evangelischen Kommunität. Nach einer Führung durch das Anwesen Hof Gnadenthal folgte ein Gespräch mit Mitgliedern der Kommunität, bei dem Fragen zur Spiritualität und zum gemeinsamen Leben in den jeweiligen Gemeinschaften im Mittelpunkt standen.

Am 19. Mai diskutierten die Teilnehmer der Begegnung im Konfessionskundlichen Institut über aktuelle Fragen der Ökumene. Dabei ging es auch um Fragen der zukünftigen Zusammenarbeit in einer von Sparzwängen innerhalb der Kirchen geprägten ökumenischen Landschaft.

Das Konfessionskundliche Institut und das Ökumenische Institut der Abtei Niederaltaich unterhalten seit über 50 Jahren eine Partnerschaft mit jährlichen Treffen, abwechselnd in Bensheim und in Niederaltaich. In der Abtei Niederaltaich werden die Stundengebete sowohl nach römisch-katholischem als auch nach byzantinischem Ritus gesungen. Leiter des Ökumenischen Instituts der Abtei Niederaltaich ist Pater Johannes Hauck OSB, der gleichzeitig Schriftleiter der ökumenischen Zeitschrift „Una Sancta“ ist. Das Treffen beider Institute im kommenden Jahr wird in Niederaltaich stattfinden. Geplant ist eine Exkursion in den Wallfahrtsort Altötting.

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Wissenschaftlicher Referent für Publizistik

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