Seit einer Woche ist Pfarrer Dr. Mario Fischer im Wolfgang-Sucker-Haus in Bensheim tätig. Zuvor wurde er in Wien in einem feierlichen Gottesdienst aus dem Amt des Generalsekretärs der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) unter Beisein zahlreicher Kirchenleitender aus Europa verabschiedet.
Am 1. Mai hat Fischer seinen Dienst als Catholica-Referent und Leiter des Konfessionskundlichen Instituts aufgenommen Er ist damit thematischer Nachfolger von Pfarrer Martin Bräuer D.D., der Ende September 2025 in den Ruhestand getreten ist. Als Leiter folgt er Pfarrerin Dr. Dagmar Heller, die zum 31. März 2026 pensioniert wurde.

Pfarrer Dr. Mario Fischer; Foto: privat
Mario Fischer wurde 1976 in Darmstadt geboren und studierte Theologie, Philosophie und Ökumenik in Mainz, Marburg, Rom und München. Dem folgte ein Promotionsstudium an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Doktorarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung religiöser Erfahrung in der Religionsphänomenologie des frühen Heidegger. Nach dem Vikariat in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und dem Sondervikariat bei der Geschäftsstelle der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) in Wien wurde er 2011 in der EKHN ordiniert. Danach war er für vier Jahre Gemeindepfarrer in seiner südhessischen Heimatkirche. Von 2015 bis 2018 arbeitete er als Referent in der Geschäftsstelle der GEKE; von 2018 bis 2026 war er deren erster hauptamtlicher Generalsekretär.
Mario Fischer ist ein wissenschaftlich vielfach ausgewiesener evangelischer Theologe, der als Generalsekretär der GEKE die ökumenischen Entwicklungen in Europa maßgeblich geprägt und mitgestaltet hat. Seine konfessionskundliche Expertise stellt er seit vielen Jahren u.a. auch dem Evangelischen Bund zur Verfügung, der Träger des Bensheimer Instituts ist.
Und schon die ersten beiden Wochen seiner neuen Tätigkeit sind für einen Catholica-Referenten spannend: Papst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt und Fischer konnte in Wien eine Firmung der Piusbruderschaft durch deren Bischof Bernard Fellay besuchen und wird beim Katholikentag in Würzburg ein Podium zum Thema „Ein Papst für alle! Der Bischof von Rom als Sprecher der Christenheit?“ moderieren.
