In Niedersachsen wird in diesem Jahr in Kooperation mit den evangelischen Landeskirchen und den römisch-katholischen Bistümern das Schulfach „Christliche Religion nach evangelischen und katholischen Grundsätzen“ eingeführt. Dieses Fach mit dem ursprünglichen Titel „Christlicher Religionsunterricht“ (CRU) tritt an die Stelle des seit langem praktizierten Konfessionell-Kooperativen Religionsunterrichts. Künftig soll im CRU das verbindend Christliche, aber auch das…
weiterlesen »Konfessionskundliches Institut
Das Institut (Flyer) erforscht aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen christlichen Konfessionen und fördert den Austausch zwischen akademischer Theologie und kirchlicher Praxis. Es bietet Fort- und Weiterbildungskurse sowie Seminare zu konfessionskundlichen und ökumenischen Themen für Pfarrer und Pfarrerinnen, Religionslehrer und -lehrerinnen, interessierte Gemeindeglieder und Studierende. Außerdem berät das KI Kirchenleitungen und kirchliche Entscheidungsträger, landeskirchliche Ökumenebeauftragte, ökumenische Gremien und den Ev. Bund. Es unterstützt diese in der kritischen Urteilsbildung und berät in Entscheidungsprozessen
Felix Flory ist neuer „Berater für Konfessionskunde“
Am 19. Juni fand im Konfessionskundlichen Institut ein weiteres Abschlusskolloquium zur Erlangung der Zertifikats „Berater*in für Konfessionskunde“ statt. Herr Felix Flory, Student der Religionspädagogik in Heidelberg, hat während der letzten Jahre die erforderliche Anzahl von Grund- und Aufbaukursen besucht und eine umfassende Arbeit zum Thema „Die Heiligen, uns weit voran“ vorgelegt. Darin analysiert er konfessionskundlich…
weiterlesen »Markus Iff an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal habilitiert
Markus Iff, freikirchlicher Theologe und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim, wurde mit der Arbeit „Beiträge zur Ökumene, Konfessionskunde und Ekklesiologie. Eine freikirchliche Perspektive“ an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal habilitiert, wie die Theologische Hochschule Ewersbach mitteilte. Begleitet wurde das Habilitationsverfahren von Professor Dr. Markus Mühling sowie Professor Dr. Johannes von Lüpke als Zweigutachter….
weiterlesen »Weder trockene Rationalisten noch abergläubische Ritualisten
„Vielleicht liegt es in der Natur der Konversion, dass man eher das, was man verlässt, beschreiben kann und will, als das, was man sucht“, bilanzierte Erzpriester Radu Constantin Miron seinen Vortrag zum Thema „Gegensätze ziehen sich an? – Anmerkungen zum Verhältnis zwischen Orthodoxie und Protestantismus“ im Konfessionskundlichen Institut. Miron war Gastredner beim Sommerempfang des Konfessionskundlichen…
weiterlesen »Visionär und Arbeiter für die Ökumene
Professor Dr. Reinhard Frieling begeht am 15. Juni d.J. seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihm dazu seitens des Evangelischen Bundes und des Konfessionskundlichen Instituts sehr herzlich und wünschen ihm für das kommende Lebensjahr alles Gute und in allem Gottes reichen Segen. Reinhard Frieling, 1936 in Dortmund geboren, studierte nach dem Abitur evangelische Theologie in Marburg,…
weiterlesen »Begegnung mit der Jesus-Bruderschaft und Gespräche über die Ökumene
Ein Besuch bei der Jesus-Bruderschaft Gnadenthal im oberhessischen Hünfelden stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens des Kollegiums des Konfessionskundlichen Instituts mit Benediktinermönchen der Abtei Niederaltaich am 18. und 19. Mai in Bensheim. Die Teilnehmer aus Niederaltaich waren Abt Dr. Marianus Bieber OSB, Pater Johannes Hauck OSB und Frater Benedikt Haiduk OSB. Der Besuch bei der…
weiterlesen »Mario Fischer ist neuer Leiter des Konfessionskundlichen Instituts
Seit einer Woche ist Pfarrer Dr. Mario Fischer im Wolfgang-Sucker-Haus in Bensheim tätig. Zuvor wurde er in Wien in einem feierlichen Gottesdienst aus dem Amt des Generalsekretärs der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) unter Beisein zahlreicher Kirchenleitender aus Europa verabschiedet. Am 1. Mai hat Fischer seinen Dienst als Catholica-Referent und Leiter des Konfessionskundlichen Instituts…
weiterlesen »Überblick über Vernetzungen am rechten Rand der Konfessionen
In den neocharismatischen Gemeinden gelte die Einheit der Gemeinde „als geistlich vorgegeben und zugleich erstrebenswert. Der Wert der Einheit wird so hoch verortet, dass Konflikte schwer zu benennen und zu führen sind. Differenzen werden entweder als nicht heilsentscheidend oder nicht kirchentrennend depontenziert oder führen zu Ausschlussmechanismen“, sagte der Züricher Privatdozent Thorsten Dietz bei der 70….
weiterlesen »Institutsleiterin Dagmar Heller in den Ruhestand verabschiedet
Die scheidende Leiterin des Konfessionskundlichen Instituts, Pfarrerin Dr. Dagmar Heller, verglich in ihrer Predigt über 5. Mose 34,1-5 die Ökumene mit der Wüstenwanderung des Volkes Israel nach der Flucht aus Ägypten. Heller wurde in einem Festgottesdienst in der Bensheimer Michaelskirche am 20. Februar in den Ruhestand verabschiedet. Sie war seit 2018 wissenschaftliche Referentin für Orthodoxie…
weiterlesen »Von Rom nach Bensheim
Am 11. Februar empfing das Konfessionskundliche Institut eine Gruppe von Professoren und internationalen Studierenden des Studiengangs „Vergleichende Theologie christlicher Traditionen und Ökumenik“ an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Unter der Leitung von Prof. Dr. Amaury Begasse de Dhaem, S.J. (Dekan der Theologischen Fakultät), Prof. Dr. Keith F. Pecklers, S.J. (Professor für Liturgie und Ökumenische Theologie), Prof. Dr. Gerald Whelan, S.J. (Professor für Fundamentaltheologie und Moderator des Programms) reisten acht Studierende und Doktoranden für 6 Tage nach Heidelberg und widmeten einen Tag davon dem Besuch in Bensheim, um sich über die Tätigkeit des Instituts insgesamt wie auch über die ökumenische Situation in Deutschland informieren zu lassen.
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