Nach erfolgtrichem Kolloquium: Felix Flory, Dr. Dagmar Heller und Dr. Martin Schuck (von links): Foto: privat

Am 19. Juni fand im Konfessionskundlichen Institut ein weiteres Abschlusskolloquium zur Erlangung der Zertifikats „Berater*in für Konfessionskunde“ statt. Herr Felix Flory, Student der Religionspädagogik in Heidelberg, hat während der letzten Jahre die erforderliche Anzahl von Grund- und Aufbaukursen besucht und eine umfassende Arbeit zum Thema „Die Heiligen, uns weit voran“ vorgelegt. Darin analysiert er konfessionskundlich die Bedeutung von Heiligen im Bereich der Orthodoxie, des Katholizismus und des Protestantismus. Daraus entnimmt er Möglichkeiten der gegenseitigen Anschlussfähigkeit der verschiedenen Positionen und bietet Überlegungen zur Anwendung seiner Ergebnisse im konfessionsübergreifenden Religionsunterricht.

Im Abschlussgespräch, das von Dr. Dagmar Heller als Mentorin und Dr. Martin Schuck als Protokollant/Beisitzer mit dem Kandidaten geführt wurde, kam man zu dem Ergebnis, dass das Thema „Heilige“ für die Vermittlung konfessionskundlicher Fragen einen guten Ansatz bietet, da es im ökumenischen Miteinander der Kirchen kein zentrales Streitthema ist, aber sich gut eignet, um Eigenarten der verschiedenen Konfessionen in ihrem Denken und in ihrer Spiritualität besser zu verstehen und zu respektieren.

Das Team des Konfessionskundlichen Instituts gratuliert Herrn Flory zum Zertifikat „Berater für Konfessionskunde“ und wünscht ihm alles Gute.

Ansprechpartner

Pfr. Dr. Martin Schuck
Wissenschaftlicher Referent für Publizistik

Telefon

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