Zweimal jährlich treffen sich die Spitzen der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu einem Treffen, bei dem gemeinsame Anliegen besprochen werden. Das zweite solche Treffen in diesem Jahr fand am 9. Dezember im Kirchenamt der EKD in Hannover statt. Metropolit Augoustinos (Lambardakis), der Vorsitzende der OBKD und Bischöfin Kirsten Fehrs, die Ratsvorsitzende der EKD waren sich einig, dass wir nicht nur, aber vor allem in der jetzigen Zeit Orte der Hoffnung brauchen. Die Gespräche und verschiedenen Begegnungen zwischen beiden Kirchen, die regelmäßig stattfinden seien solche Orte der Hoffnung.
weiterlesen »Konfessionskundliches Institut
Das Institut (Flyer) erforscht aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen christlichen Konfessionen und fördert den Austausch zwischen akademischer Theologie und kirchlicher Praxis. Es bietet Fort- und Weiterbildungskurse sowie Seminare zu konfessionskundlichen und ökumenischen Themen für Pfarrer und Pfarrerinnen, Religionslehrer und -lehrerinnen, interessierte Gemeindeglieder und Studierende. Außerdem berät das KI Kirchenleitungen und kirchliche Entscheidungsträger, landeskirchliche Ökumenebeauftragte, ökumenische Gremien und den Ev. Bund. Es unterstützt diese in der kritischen Urteilsbildung und berät in Entscheidungsprozessen
Grundkenntnisse über die ‚anderen‘ Kirchen sind die Grundlage für das ökumenische Miteinander
Warum küssen orthodoxe Gläubige Ikonen? Warum werden Mennoniten auch „Täufer“ genannt? Was unterscheidet evangelische Freikirchen von den Landeskirchen? Was ist der Sinn des Papsttums? Sind Altkatholiken etwa konservativer als Römisch-Katholische? Woher kommt der Name ‚Methodisten‘? Warum können Evangelische bei Orthodoxen und Katholiken nicht zum Abendmahl? Was macht Pfingstkirchen und charismatische Gruppen so attraktiv? Solche und viele andere Fragen werden in den Grund- und Aufbaukursen des Konfessionskundlichen Instituts beantwortet.
Im Frühjahr 2025 findet ein weiterer Grundkurs Konfessionskunde statt. Anmeldungen ab sofort!
Konfessionskunde wird ökumenisch betrieben
Das Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn (JAMI) ist einer der wichtigsten Arbeitspartner des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim (KI). Deshalb halten die beiden Kollegien jährlich ein gemeinsames Arbeitstreffen ab, das in diesem Jahr wieder in Bensheim stattfand.
weiterlesen »Begegnungen in Rom
Vom 8. – 15. Oktober 2024 waren der Präsident des Evangelischen Bundes, Kirchenpräsident em. Dr. h.c. Christian Schad, und der Catholica-Referent des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim, Pfarrer Martin Bräuer D.D. wieder in Rom, um Einblicke in die vom 1. – 27. Oktober tagenden Weltsynode zum Thema „Für eine synodale Kirche – Gemeinschaft, Teilhabe, Mission“ vor Ort…
weiterlesen »Einladung zur 69. Europäischen Tagung für Konfessionskunde
Für die christlichen Kirchen weltweit ist das 1700jährige Jubiläum des Konzils von Nizäa einer der herausragenden Gedenkanlässe im Jahr 2025. Die 69. Europäische Tagung für Konfessionskunde wird sich unter dem Titel „Kirchengemeinschaft und Rechtgläubigkeit“ mit der Frage befassen, welche Bedeutung dieses Konzil für die verschiedenen Kirchen heute hat. Das Konfessionskundliche Institut Bensheim lädt dazu am…
weiterlesen »“Receiving the First Council of Nicaea Today”
Bereits jetzt kommt ein wichtiges kirchengeschichtliches Jubiläum in den theologischen Kreisen in den Blick: Im nächsten Jahr jährt sich zum 1700. Mal das erste sogenannte Ökumenische Konzil, das im Jahr 325 in Nizäa (heute Iznik in der Türkei) stattgefunden hat. Dazu wird es sowohl auf der lokalen Ebene in Deutschland als auch auf der internationalen…
weiterlesen »Mit Spannungen leben – 8. GEKE-Vollversammlung
Am ersten Septemberwochenende endete die 8. GEKE-Vollversammlung in Sibiu/Hermannstadt. Die Gemeinschaft der Kichen der Leuenberger Konkordie debattierte auf ihrer Versammlung insbesondere Fragen des Umgangs mit ethischem Dissens. Anlass dazu boten der Krieg in der Ukraine und der Umgang mit Genderfragen. Für Unruhe sorgte schon vor Beginn der Rückzug der Delegierten der ungarisch-reformierten Kirchen aus Ungarn…
weiterlesen »Neues Paradigma in der Ökumene
Beim diesjährigen Sommerempfang des Konfessionskundlichen Instituts fanden sich am Freitag, dem 30. August etwa 50 Gäste aus kirchlicher Ökumene und Gesellschaft im Wolfgang-Sucker-Haus in Bensheim zusammen. Festredner war Kirchenpräsident Dr. Volker Jung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der mit dem Thema „Ökumene als Prozess“ einen wichtigen Impuls gab. Er machte auf den…
weiterlesen »Anmeldung bis 31. Juli – Grundkurs Konfessionskunde
Können Anglikaner und Protestanten gemeinsam Abendmahl feiern? Was macht die Orthodoxen orthodox? Wo liegen die Unterschiede zwischen alt-katholisch und römisch-katholisch? Welche Spezifika einen die Freikirchen von den Mennoniten bis zu den Pfingstkirchen? Im Herbst 2024 beginnt erneut eine Fortbildungsreihe des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bundes in Bensheim mit dem Grundkurs Konfessionskunde I und geht genau solchen Fragen nach. Dabei ist der Erwerb eines Zertifikats „Berater*in für Konfessionskunde“ möglich.
weiterlesen »Sommerempfang des KI mit Kirchenpräsident Volker Jung
Das Konfessionskundliche Institut lädt Sie herzlich zum Sommerempfang am Freitag, 30. August 2024 um 17.00 Uhr ins Wolfgang-Sucker-Haus ein. Zu Gast ist Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung. Er wird zum Thema “Ökumene als Prozess” sprechen. Wir freuen uns, Sie im Wolfgang-Sucker-Haus dazu begrüßen zu dürfen. Anmeldungen sind noch bis zum 15. August möglich.
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