Mit großer Bestürzung und Trauer hat das Konfessionskundliche Institut in Bensheim die Nachricht vom Tod Peter Steinackers aufgenommen, der am 14.04.2015 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Der frühere Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) war ein Freund und Förderer der Arbeit dieses Arbeitswerkes der EKD, das vom Evangelischen Bund Bensheim e.V. getragen…

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Der ehemalige Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), der methodistische Pastor Philip Alford Potter, ist im Alter von 93 Jahren in der Nacht zum 31. März in Lübeck gestorben. Er war von 1972 bis 1984 als dritter Generalsekretär des Weltkirchenrates tätig und zugleich der erste Vertreter aus einem sogenannten Entwicklungsland in diesem Amt.  Geboren…

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Im Rahmen einer akademischen Feierstunde wurde am 19. März 2015 das Buch “Kirche mit anderen” von Christoph Klein in Hermannstadt präsentiert. Der Titel erschien 2014 als Band 63 in der Reihe “Kirche-Konfession-Religion” des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim. Der Autor, promovierter Theologe, war von 1990 bis 2010 Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Stefan Tobler, Professor für…

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Das erste Ökumenische Forum in Nürnberg beschäftigt sich unter der Überschrift „Zugänge zur Bibel ‑ Zeig mir deine Perle“ mit unterschiedlichen Zugängen zur Bibel. Jede Konfession setzt dabei andere Schwerpunkte, erkennt manches besonders scharf, hat an der Bibel andere Aspekte zu lieben gelernt. Die beiden Referenten zeigen, wie unterschiedlich die Konfessionen an die biblischen Texte herangehen. Das Jahr 2015 steht für…

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Mit der Erinnerungskultur im 600. Todesjahr von Jan Hus befasste sich die 59. Europäische Tagung für Konfessionskunde, die vom 27.-28. Februar 2015 in Bensheim stattfand. Die Wirkungsgeschichte des Erbes von Hus im Protestantismus wurde ebenso beleuchtet wie die Frage der „Heilung der Erinnerungen“ zwischen den christlichen Kirchen. Jürgen Miethke, emeritierter Professor für Geschichte der Mittelalters…

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Nach einem Jahrtausend der Trennungen und Spaltungen brach die Zeit der kirchlichen Sammlung an. Während das 19. Jahrhundert zu Recht als das Jahrhundert der Mission bezeichnet wurde, lässt sich das 20. Jahrhundert als „Das Jahrhundert der ökumenischen Bewegung“ beschreiben. Die Griechen verstanden unter „ökumene“ den vom Menschen erschlossenen Lebensraum der Erde. Auf weltlichem Gebiet werden heute stattdessen Begriffe wie „international“ und „universal“ angewendet, während auf geistlichem Gebiet der Begriff „ökumenisch“ eine weite Verwendung erfährt, ja mitunter geradezu revolutionär gebraucht wird. Schon in der vorchristlichen Antike kannte man dieses Wort, gemeint war damit die zivilisierte Menschheit, die damals mit dem römischen Reich identisch verstanden wurde.

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Die Charta Oecumenica ist ein Text, den alle Kirchen Europas gemeinsam erarbeitet haben. Die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland haben sie auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin unterzeichnet. Die Kirchen wollen das ökumenische Miteinander auf dem europäischen Kontinent intensivieren, indem sie gemeinsame Regeln für die Praxis festlegen. Das kommt im Untertitel der Charta Oecumenica zum Ausdruck: „Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa“.

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Katholisch – evangelisch: Was geht gemeinsam? Was nicht?
Und warum geht nicht mehr gemeinsam?

Auf diese Fragen antwortet Paul Metzger, Catholica-Referent im Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim, mit seinem Buch „Brennpunkt Ökumene. Möglichkeiten am Ort“.

Die Direktorin des Instituts für ökumenische und interreligiöse Forschung in Tübingen, Johanna Rahner, schreibt in ihrem Vorwort: „Das Bändchen ist ein unverzichtbarer Reisebegleiter für Gemeinden, die die ersten Schritte miteinander wagen wollen.“

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